AD(H)S-Symptome treten bei Frauen in anderer Form auf als bei Männern und fallen nach außen hin oft weniger stark auf. Zudem treffen sie häufig auf andere Lebensrealitäten und -anforderungen. Dies führt dazu, dass Frauen auch heute noch seltener die Diagnose bekommen, was weitreichende Folgen hat wie mangelnde therapeutische Hilfe aber auch negative Auswirkungen auf das Selbstbild und mögliche Folgeerkrankungen.
Der Vortrag soll einen Einblick in das Erleben von Frauen mit ADHS geben und Besonderheiten gegenüber dem meist männlich geprägten prototypischen Bild der AD(H)S herausstellen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Aspekte bei der Diagnostik sowie der Therapie von Frauen mit ADHS miteinzubeziehen sind und wie eine individuelle Behandlung abgeleitet werden kann, die neben der Symptomatik und der individuellen Lebenssituation der Patientin auch ihre Ressourcen und Stärken mit einbezieht.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Aufzeichnung aus unserem digitalen Videostudio vom 23.02.2026
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