Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) als neue Diagnoseeinheit in der ICD-11 ist gekennzeichnet durch ausgeprägte affektive Kernsymptome sowie weitere psychische und körperliche Symptome, die in der Lutealphase des Menstruationszyklus auftreten und mit Menstruationsbeginn abklingen. Häufig führt mangelnde Kenntnis über PMDS zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen.
In diesem Workshop werden aktuelle Befunde zur Rolle des Menstruationszyklus in der Psychopathologie sowie die Symptomatik und das Erklärungsmodell der PMDS vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden spezifische Anamnese- und Diagnosetools eingeübt. Abschließend werden psychotherapeutische und medizinische Behandlungsoptionen für PMDS sowie der Umgang mit Zyklusbesonderheiten bei weiteren psychischen Störungen behandelt.
Hinweis: Um eine gute Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, bitten wir Sie bei unseren Praxisworkshops mit Bild & Ton teilzunehmen.
Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten; Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut*innen
Ein Antrag auf Akkreditierung dieses Vortrages ist bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg gestellt. Die Punkte werden in der Regel auch von allen Psychotherapeuten-und Ärztekammern in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt. Im Anschluss an den Vortrag erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrer Teilnahmebescheinigung und Ihren Fortbildungspunkten.
Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) mit Lautsprechern und eine stabile Internetverbindung. Der Praxisworkshop wird als Zoom-Meeting abgehalten. Bitte aktivieren Sie hierfür Ihre Kamera. Ihr Mikrofon ist zunächst stumm geschaltet, Sie können es aber für Wortmeldungen aktivieren.
Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Zoom-Link zur Teilnahme und die Veranstaltungsunterlagen per E-Mail zugesandt. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich den Link anklicken und das Webinar/ Meeting wird automatisch in Ihrem Browser geöffnet.
17.00 - 20.30
Online via Zoom
5 Punkte
Dr. Günther Endrass
Dr. Misa Yamanaka
Dr. phil. Dipl.-Psych. Almut Dorn