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Verbitterungsstörung – Diagnostik und Behandlung

Prof. Dr. Michael Linden

Verbitterungsstörung – Diagnostik und Behandlung
OAP

Verbitterung ist eine Reaktion auf Ungerechtigkeit, Vertrauensbruch, Herabwürdigung oder Kränkung. Diese Emotion ist jedem Menschen als normale Reaktion bekannt, vergleichbar mit Angst. In größerer Intensität kann sie zur "Posttraumatischen Verbitterungsstörung“ werden, mit schweren psychischen Beeinträchtigungen, d.h. Intrusionen, Hyperarousal, Herabgestimmtheit, Antriebshemmung, Vermeidung, Rückzug aus wichtigen Lebensbereichen, Aggression einschließlich Suizidalität und Phantasien von erweiterten Suiziden. Verbitterung ist eine reaktive Emotion nach Verletzung zentraler Grundannahmen. Verbitterung wird getrieben durch Erinnerungen an Vergangenes, verbunden mit der Unfähigkeit, loslassen zu können. Verbitterungsreaktionen und auch die Posttraumatische Verbitterungsstörung sind häufig. Jeder Rechtsanwalt, Therapeut und Gutachter ist mit Verbitterungsreaktionen konfrontiert und weiß, welches Leid sie hervorrufen für die Betroffenen, die Umwelt und das Sozialsystem und wie schwer damit umzugehen ist. Die Diagnostik wird erschwert durch die Fülle der vorherrschenden Symptome, d.h. es werden Fehldiagnosen wie Persönlichkeitsstörung, Depression, Angststörung oder auch PTSD gestellt. Die Therapie ist erschwert wegen der aggressiven Grundhaltung und des Fatalismus der Patienten und der Individualität der involvierten Grundannahmen.

 

 

 

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Im Detail

Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen; Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeut*innen, Interessierte aus anderen klinisch tätigen Berufsgruppen wie Pflegefachkräfte, Körpertherapeut*innen, Kunsttherapeut*innen, Heilpraktiker, Psycholog*innen etc..

Ein Antrag auf Akkreditierung dieser Veranstaltung ist bei der LandespsychotherapeutenkammerBaden-Württemberg gestellt. Die Punkte werden in der Regel von allen Psychotherapeuten- und Ärztekammern in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrer Teilnahmebescheinigung und Ihren Fortbildungspunkten.

Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) mit Lautsprechern und eine stabile Internetverbindung. Der Vortrag wird über die Zoom Webinarplattform (nicht als Zoom-Meeting) abgehalten. Als Teilnehmer*in sind Sie nicht über die Kamera sichtbar und können Ihr Mikrofon nicht nutzen. Sie haben aber die Möglichkeit, über den Chat und über "Fragen/ Antworten" aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen.

Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Zoom-Link zur Teilnahme und die Veranstaltungsunterlagen per E-Mail zugesandt. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich den Link anklicken und das Webinar/ Meeting wird automatisch in Ihrem Browser geöffnet. 

Wann?

Mo. 25.1.2027

18.00 - 19.30

Wo?

Online via Zoom

Kurstyp

Vortrag

CME

2 Punkte

Noch genug Plätze frei

Teilnahmegebühr

40,00 €
Verbitterungsstörung – Diagnostik und Behandlung
40,00 €