ADHS wurde lange primär als Störungsbild des hyperaktiven Jungen verstanden. Entsprechend sind diagnostische Leitbilder, klinische Störungsmodelle und viele Forschungsstichproben historisch männlich geprägt. Mädchen und Frauen mit ADHS zeigen jedoch häufig andere Symptomprofile, entwickeln ausgeprägte Kompensationsstrategien und erhalten ihre Diagnose nicht selten erst im Erwachsenenalter. Gleichzeitig stellt die zunehmende Diagnosenachfrage Behandler*innen vor neue differenzialdiagnostische Herausforderungen.
Ziel des Workshops ist es, diagnostische Sicherheit im Umgang mit ADHS bei Frauen und Mädchen zu stärken und evidenzbasierte therapeutische Handlungsmöglichkeiten praxisnah zu vermitteln.
Im Rahmen des Workshops werden unter anderem folgende Themen beleuchtet:
Hinweis: Um eine gute Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, bitten wir Sie bei unseren Praxisworkshops mit Bild & Ton teilzunehmen.
Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen; Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut*innen
Ein Antrag auf Akkreditierung dieses Vortrages ist bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg gestellt. Die Punkte werden in der Regel auch von allen Psychotherapeuten-und Ärztekammern in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt. Im Anschluss an den Vortrag erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrer Teilnahmebescheinigung und Ihren Fortbildungspunkten.
Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) mit Lautsprechern und eine stabile Internetverbindung. Der Praxisworkshop wird als Zoom-Meeting abgehalten. Bitte aktivieren Sie hierfür Ihre Kamera. Ihr Mikrofon ist zunächst stumm geschaltet, Sie können es aber für Wortmeldungen aktivieren.
Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Zoom-Link zur Teilnahme und die Veranstaltungsunterlagen per E-Mail zugesandt. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich den Link anklicken und das Webinar/ Meeting wird automatisch in Ihrem Browser geöffnet.
10.00 - 17.30
Online via Zoom
10 Punkte
Dipl.-Psych. Miriam Smollich