Dr. phil. Katja Schmalenberger ist klinische Psychologin und ab November 2026 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. In ihrer Forschung untersucht sie, wie hormonelle Veränderungen im Menstruationszyklus psychische Symptome beeinflussen und welche biologischen und psychologischen Mechanismen diesen Zusammenhängen zugrunde liegen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen Emotionsregulation, Suizidalität, exekutive Funktionen sowie Herzratenvariabilität und Schlaf. Dabei verfolgt sie das Ziel, Forschungserkenntnisse zu hormonellen Einflüssen auf die psychische Gesundheit in eine personalisierte und geschlechtersensible klinische Versorgung zu überführen.
Nach ihrer durch das Cusanuswerk geförderten Promotion am Universitätsklinikum Ulm forschte sie drei Jahre am Department of Psychiatry der University of Illinois Chicago, darunter zwei Jahre im Rahmen eines Walter-Benjamin-Stipendiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Anschließend kehrte sie mit einer weiteren DFG-Förderung an das Universitätsklinikum Ulm zurück, wo sie heute klinische Tätigkeit und Forschung verbindet.