Dieser Vortrag ist Teil der Reihe: Neurodiversität in der Psychodynamischen Praxis
Weitere Vorträge finden Sie hier:
Di., 01.12.26: ADHS – Differentialdiagnosen, Komorbiditäten und psychodynamische Diagnostik
Di., 02.02.27: Autismus – Differentialdiagnosen, Komorbiditäten und psychodynamische Diagnostik
Di., 06.04.27: ADHS bei Erwachsenen – psychodynamisches Arbeitsmodell
Di., 11.05.27: Autismus bei Erwachsenen – psychodynamisches Arbeitsmodell
Di., 15.06.27: Autismus und Transsexualität
Di., 21.09.27: Neurodivergenz & Spät-Diagnosen: Fallvorstellung einer psychoanalytischen Behandlung
Der Kurzvortrag widmet sich der Frage, wie sich ein möglicher Autismus-Verdacht im Rahmen eines regulären Erstgesprächs in der psychodynamischen Praxis erkennen und einordnen lässt. Im Mittelpunkt steht damit nicht ein bereits klar formulierter Diagnostikauftrag, sondern die klinische Situation, in der im ersten Kontakt Merkmale sichtbar werden, die auf Autismus hinweisen könnten und eine weitere Abklärung nahelegen.
Behandelt werden eine ressourcenorientierte und wertschätzende Gesprächsführung, erste Orientierungspunkte zur differenzialdiagnostischen Einordnung zentraler Symptomkonstellationen sowie die Berücksichtigung entwicklungsbezogener und psychosozialer Faktoren. Dabei geht es auch um die Frage, wie im analytischen Setting ein Gespräch geführt werden kann, das offen bleibt für die individuelle Lebensgeschichte und psychische Dynamik der Patient:innen, ohne mögliche Hinweise auf Autismus zu übersehen oder vorschnell festzulegen.
Neben klinischen Leitlinien werden praxisnahe Aspekte wie Auftragsklärung, Erwartungsmanagement, Exploration zentraler Merkmale, der mögliche Einbezug von Fremdanamnesen sowie der Umgang mit Komorbiditäten behandelt. Ziel des Vortrags ist es, mehr Sicherheit für den Erstkontakt zu vermitteln und eine strukturierte, sensible erste Einschätzung zu ermöglichen, aus der sich gegebenenfalls weitere diagnostische Schritte transparent und fachlich fundiert ableiten lassen.
Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen; Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeut*innen, Interessierte aus anderen klinisch tätigen Berufsgruppen wie Pflegefachkräfte, Körpertherapeuten, Kunsttherapeuten, Heilpraktiker, Psychologen etc..
Ein Antrag auf Akkreditierung dieser Veranstaltung ist bei der LandespsychotherapeutenkammerBaden-Württemberg gestellt. Die Punkte werden in der Regel von allen Psychotherapeuten- und Ärztekammern in Deutschland, Österreich und der Schweiz anerkannt. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrer Teilnahmebescheinigung und Ihren Fortbildungspunkten.
Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) mit Lautsprechern und eine stabile Internetverbindung. Der Vortrag wird über die Zoom Webinarplattform (nicht als Zoom-Meeting) abgehalten. Als Teilnehmer*in sind Sie nicht über die Kamera sichtbar und können Ihr Mikrofon nicht nutzen. Sie haben aber die Möglichkeit, über den Chat und über "Fragen/ Antworten" aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen.
Sie erhalten am Tag der Veranstaltung den Zoom-Link zur Teilnahme und die Veranstaltungsunterlagen per E-Mail zugesandt. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich den Link anklicken und das Webinar/ Meeting wird automatisch in Ihrem Browser geöffnet.
20.00 - 21.30
Online via Zoom
2 Punkte
M. A. Michel Lahoud
M. A. Michel Lahoud
M. A. Michel Lahoud
M. A. Michel Lahoud
M. A. Michel Lahoud
M. A. Michel Lahoud